Seit 1976 wird in jedem Jahr der Familiensonntag bundesweit in allen Diözesen Deutschlands begangen. Thema und Termin werden von der Deutschen Bischofskonferenz auf Vorschlag der Kommission für Ehe und Familie festgelegt.
Die Deutschen Bischöfe haben den Familiensonntag unter ein die Jahre übergreifendes Leitmotiv gestellt: „Ehe und Familie – Liebe miteinander leben”. Liebe miteinander zu leben ist Wunsch, Absicht und Versprechen, wenn Paare sich in der Trauung das Ja-Wort geben: „Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens“. Der Wunsch, in liebevoller Zuneigung miteinander durchs Leben zu gehen, entspricht der tiefen menschlichen Sehnsucht, um seiner selbst willen angenommen zu sein. Die Ehe ist äußerer Ausdruck des Willens, dieser Sehnsucht im gemeinsamen Leben Raum zu geben.
Liebe miteinander zu leben ist aber auch Aufgabe und Herausforderung im Auf und Ab des Alltags. Paarbeziehung in der Ehe so zu leben und Familie so zu gestalten, dass jeder sich immer wieder neu angenommen und geliebt fühlen darf, ist ein beachtliches Stück Lebenskunst.
Wo es gelingt, können Menschen wachsen und sich entfalten, weil sie sich rückgebunden und gehalten wissen.
Im Jahr 2015 hat der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz beschlossen, den Familiensonntag auf das Fest der Heiligen Familie (Sonntag der Weihnachtsoktav) zu verlegen. Der Familiensonntag wird seitdem in ein Jahresthema, das familienpastorale Jahresmotto, eingebettet.
In 2024/2025 lautet dieses Motto „Familien. Orientierung in bewegter Zeit“.
Der Familiensonntag wird im Jahr 2024 am Sonntag, den 29. Dezember (Fest der Heiligen Familie), gefeiert.
Diözesen, Gemeinde, Verbände und kirchliche Einrichtungen werden eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen und Initiativen zum Jahresthema einzubringen und das Jahresmotto ggf. an einem anderen Sonntag im Kirchenjahr aufzugreifen. Anregungen dazu finden Sie auf dieser Website.

Der Familiensonntag bietet eine Möglichkeit, durch das Aufgreifen des familienpastoralen Jahresmottos an einem Tag des Jahres an das Miteinander in der Familie zu erinnern. Er ermutigt dazu, in ein Gespräch darüber zu kommen, welche Bedeutung Ehe und Familie im Leben der Menschen haben, welche Bedürfnisse und Nöte sich mit dem Leben in Ehe und Familie verbinden und wo die Seelsorge der Kirche Raum und Unterstützung für dieses Gelingen bieten kann.
Das familienpastorale Jahresmotto variiert das durchgängige Leitmotiv der Familiensonntage „Ehe und Familie – Liebe miteinander leben“ und möchte in dem jeweils aktuellen Zeitraum einen Aspekt besonders betonen.
In diesem Jahr will der Familiensonntag auf die Bedeutung dieser kleinsten sozialen Einheit hinweisen. Dies liegt nahe nach den anstrengenden Jahren der Pandemie und angesichts der Unsicherheiten, die die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten auch bei den Menschen hier erzeugen. Dazu kommen wirtschaftliche Unsicherheiten, die sich u. a. in gestiegenen Lebensmittel- und Wohnkosten niederschlagen. Familien haben sich als ruhender und Sicherheit bietender Pol in schwierigen Zeiten erwiesen und sie tun es weiterhin. Es darf nicht vergessen werden, dass solidaritätsstiftende Leistungen weiterhin in sehr beträchtlichem Maß in den Familien erbracht werden. In der Familie wird ein gehöriges Maß an wechselseitiger Hilfestellung und Solidarität zwischen den Generationen ermöglicht. Sowohl die Erziehungs- als auch die Pflegeleistungen finden in überwiegendem Maße hier statt.
Familien bilden im Normalfall ein sicheres Gefüge aus Regeln und Normen, in dem sich alle Familienmitglieder gut aufgehoben und geschützt fühlen, unabhängig von den Familienformen und Gesellschaftsschichten. Familien bieten Orientierung in bewegter Zeit.
Papst Franziskus anerkennt die vielfältigen Leistungen der Familie in seinem umfangreichen Schreiben Amoris laetitia, das nach den beiden Bischofssynoden zu den Themen „Ehe und Familie“ der Jahre 2014 und 2015, am Josefstag (19. März) 2016 erschienen ist. Er betont darin etwa:
„Das Wohl der Familie ist entscheidend für die Zukunft der Welt und der Kirche.“ (Nr. 31)
„Die Familie ist die erste Schule der menschlichen Werte, wo man den rechten Gebrauch der Freiheit lernt“ (Nr. 274).
„Die Familie ist der Bereich der primären Sozialisierung, denn sie ist der erste Ort, wo man lernt, gegenüber dem anderen eine Stellung zu beziehen, zuzuhören, mitzufühlen, zu ertragen, zu respektieren, zu helfen und zusammenzuleben. … Im familiären Kontext wird gelehrt, Dinge wie den Sinn für Nachbarschaft, die Umsicht, das Grüßen wiederzuerlangen. Dort wird der erste Kreis des tödlichen Egoismus aufgebrochen, um zu erkennen, dass wir gemeinsam mit anderen leben, mit anderen, die unsere Aufmerksamkeit, unsere Freundlichkeit und unsere Zuneigung verdienen. Es gibt keine soziale Bindung ohne diese erste alltägliche, gleichsam mikroskopische Dimension: das Zusammensein in der Nachbarschaft, wo wir uns in bestimmten Momenten des Tages über den Weg laufen, uns um das kümmern, was alle angeht, und uns in den kleinen alltäglichen Dingen gegenseitig helfen. Die Familie muss alle Tage neue Formen erfinden, die gegenseitige Anerkennung zu fördern.“ (Nr. 276)
Die Kirche ist sich der Bedeutung der Familie bewusst, für das Hineinwachsen in die Welt der Erwachsenen, für das Lernen der Regeln eines wertschätzenden Miteinanders, für die Vermittlung der dieses Miteinander tragenden Werte, für das Getragen- und Geborgensein auch in schwierigen Situationen und nicht zuletzt für die Weitergabe des Glaubens.
Durch vielfältige Angebote versucht die Kirche, Familien auf ihrem Weg zu unterstützen, die Paare in der Vorbereitung auf die Ehe und in der Begleitung während der Ehezeit, die Familien in der Vermittlung von Werten an die Kinder, durch die gestufte Aufnahme der Kinder in die Glaubensgemeinschaft und in der Begleitung in schwierigen Zeiten. Familien bieten Orientierung in bewegten Zeiten, benötigen bisweilen aber auch Unterstützung dazu.
Die Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e. V. (AKF) ist der Fachverband für Familienbildung und -pastoral in der Katholischen Kirche in Deutschland. 1965 auf Initiative der Deutschen Bischofskonferenz gegründet, arbeiten in der AKF zahlreiche Verbände, Organisationen oder Einrichtungen zusammen, die auf Bundes- oder Diözesanebene Träger von Maßnahmen der Familienbildung und -pastoral und/oder konzeptionell für diese Bereiche verantwortlich sind. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der AKF: www.akf-bonn.de
Die AKF bietet Begleitung zur Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in die christliche Glaubensgemeinschaft an. Die Hefte zu Taufe, Erstkommunion und Firmung erläutern die Bedeutung der Initiationsriten und geben Tipps zur Vorbereitung und Gestaltung dieser Feste in der Familie.
Was bedeutet es eigentlich, mein Kind taufen zu lassen? Wie feiert man das? Was hat es mit den ganzen Symbolen auf sich? Wie läuft das mit den Taufpaten? Und was bedeutet Taufe überhaupt für uns als Mutter und/oder Vater?
Tipps und Hintergrundwissen von Expert*innen wechseln sich ab mit ganz praktischen Erfahrungen und Geschichten von Eltern – fundiert und nah am Leben zugleich.
Mit dem Beginn der Erstkommunionvorbereitung springen Eltern die unterschiedlichsten Fragen in den Kopf: "Was muss ich eigentlich noch alles tun und wissen? Was, wenn mein Kind mich plötzlich mit irgendwelchen Sinnfragen konfrontiert, auf die ich doch selbst auch keine Antwort weiß? Wie macht man das nochmal am Tag selbst? Und was, wenn bei uns alles ein bisschen anders ist?"
Das Magazin "Erstkommunion" setzt genau bei diesen Elternfragen an.
Die Entscheidung eines Jugendlichen, sich firmen zu lassen, ist auch für Eltern besonders. Denn bei der Taufe und der Erstkommunion wurde die Entscheidung in der Regel noch von ihnen getroffen. Nun ist der oder die Jugendliche selbst dran und möchte „Ja“ zum Glauben sagen. Das passiert allerdings in einem Alter, in dem Glaube und Kirche häufig keinen leichten Stand haben.
Das Magazin „Firmung. Ein Ja Zum Glauben“ bietet Eltern von Firmand:innen Tipps und Hintergrundwissen von Experten sowie (ganz praktische) Erfahrungen und Geschichten von Eltern.
Weiterhin sind die Familien der wichtigste Ort religiöser Sozialisation und Erziehung. Die folgenden Publikationen und Hinweise bieten Anregungen zur Feier des Glaubens in der Familie, Tipps für die Erziehung und Partnerschaft sowie Ideen, um sich mit anderen Familien zu vielerlei Aktivitäten zusammenzufinden.
Das Heft „Gelobt sei Gott“ lädt ein, Feste des Kirchenjahres und Anlässe aus dem Familienalltag in der Familie zu feiern. Es gibt Anregungen, wie das Besondere des jeweiligen Tages oder Anlasses in kurzen Aktionen vor dem Frühstück, Mittag- oder Abendessen zum Ausdruck gebracht werden kann. Dabei verweist es auch auf Gebete, Lieder, Psalmen und Texte aus dem neuen Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“, die einen Bezug zum jeweiligen Anlass haben. Dies kann so ein Begleiter für das persönliche Glaubensleben werden.
Ein Schwerpunkt der Arbeit der AKF liegt auf der Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz. Die „Elternbriefe du + wir" sind eine Initiative der katholischen Kirche; die Geschäftsführung für die Elternbriefe liegt bei der AKF.
Mütter und Väter von Kindern bis 9 Jahre finden in den Elternbriefen du + wir Informationen, Ideen und Tipps rund um Erziehung, Partnerschaft, Bildung und Freizeit mit und in der Familie. Die Elternbriefe können auf der Homepage oder in der App gelesen werden. Die Briefe können auch viermal jährlich als kostenloser Newsletter bezogen werden.
Familienkreise sind wieder im Kommen. Zusammenschlüsse in der Nachbarschaft, im Stadtviertel, im „Quartier" oder Freundeskreis erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Sie bieten viele Vorteile. In der Tradition vieler Pfarrgemeinden kennt man die Familienkreise. Heutzutage werden sie nicht mehr rein katholisch gedacht und sie werden nicht mehr so stark auf eine Pfarrgemeinde bezogen.
Familienkreise sind Zusammenschlüsse von meist ca. 5–10 Familien – oder auch mehr. Es gehören dazu Paare mit oder ohne Kinder, auch Teilfamilien oder Alleinerziehende.
Erziehung ist der „Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V. (AKF)” ein Anliegen. Auf der Basis des christlichen Menschenbildes, dessen Kern die Liebe Gottes zu allen Menschen bildet, und der christlichen Werte einer vorbehaltlosen Zuwendung zum Nächsten wurde das pädagogische Konzept „Kess-erziehen” entwickelt und im Jahr 2016 das „Kess-Erziehen-Institut für Personale Pädagogik” gegründet.
Der Leiter des Instituts, Christof Horst, gibt dazu nähere Auskunft.
Christof Horst ist Diplom-Theologe und Diplom-Pädagoge sowie Ehe-, Familien- und Lebensberater. Der Vater von drei Kindern arbeitet als wissenschaftlicher Referent bei der AKF. Seit 2000 konzipiert er mit verschiedenen Teams das pädagogische Programm: „Kess-erziehen” und leitet das 2016 gegründete „Kess-Erziehen-Institut für Personale Pädagogik”.
Zunächst soll der Name vermitteln, dass Erziehung in vielem Spaß und Freude macht. Dies gelingt durch eine Grundhaltung, die mit dem Kürzel „kess” beschrieben ist:
K wie kooperativ: Es geht um Kooperation, nicht um das Recht des Stärkeren.
E wie ermutigend: Statt Fehler zu suchen ist es besser, auf das Gelingende zu schauen, beim Kind wie auch bei uns als Erziehende.
S wie sozial: Menschen sind keine Einzelwesen, sondern von Anfang an auf Gemeinschaft angewiesen; seine sozialen Grundbedürfnisse sind zu achten;
S wie situationsorientiert: Erziehen nach Lehrbuch geht nicht; immer wieder ist zu schauen, welches Handeln gerade zu mir, zum Kind und zur Situation passt.
Seit 2003 werden die Kurse bundesweit angeboten. Zwei Aspekte waren uns bei der Entwicklung wichtig:
Alle: Das Kind, Vater, Mutter, auch Großeltern oder Fachkräfte, Lehrkräfte in Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen. Denn es geht um gelingende Beziehungen. Und: Beziehung schafft Atmosphäre. Und in dieser können alle miteinander wachsen. In ihrer Persönlichkeit. In ihrer Religiösität. Kess-Kurse vermitteln den teilnehmenden Erwachsenen dazu ein Verständnis für das Verhalten der Kinder und Jugendlichen. Sie lenken den Blick der Erziehenden auf das, was ihnen wertvoll ist und was sie den Kindern mitgeben möchten. Sie machen Erziehende stark für den Erziehungsalltag, ermutigen sie darin, dem eigenen Empfinden zu trauen und legen Spuren für ein freundlich-festes Handeln in herausfordernden Situationen.
Weniger Stress – mehr Freude in der Erziehung! Wir lenken in Kursen den Blick immer wieder auf Gelingendes, auf das Schöne im Erziehungsalltag. Sogenannte Edelsteinmomente mit dem Kind gewinnen an Bedeutung und bereichern das Miteinander. Für herausfordernde Situationen erhalten die Erziehenden viele Ideen, Spuren, die das Miteinander entspannen. Es erleichtert den Alltag absolut, wenn ich verstehe, dass ich störende Verhaltensweisen nicht bekämpfen muss, sondern durch das Verständnis für das Kind belastende Situationen verändern kann. Und so fühlen sich Teilnehmende schließlich in der Bewältigung alltäglicher Erziehungssituationen kompetenter – und das, obwohl sie gleichzeitig mehr für sich selbst sorgen.
Präsenzkurse werden in Familienbildungsstätten, Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Kindertagesstätten und Schulen sowie über Vereine und Kirchengemeinden angeboten.
Berufsspezifische Fortbildungen sind mit dem Institut bzw. den Kooperationspartnern in den Diözesen abzusprechen. Weitere Informationen zu Kurskonzepten und Themen sowie Online-Angebote und Kontaktdaten zertifizierter Referent:innen finden sich auf unserer Homepage www.kess-erziehen.de
In Deutschland gibt es derzeit 80 katholische Familienbildungsstätten, die der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Einrichtungen der Familienbildung (BAG) angehören. Diese Einrichtungen bieten eine Vielzahl von Bildungs- und Unterstützungsangeboten für Familien und Eltern an.
Sie bieten individuelle und generationsübergreifende Ansprache von Müttern und Vätern, Kindern und Großeltern, Frauen und Männern. Bei den vielfältigen Bildungs‑, Vermittlungs- und Erlebnisformen stehen der Dialog als Lernform und das Lernen in der Gruppe im Mittelpunkt.
Katholische Familienbildungsstätten bestärken Familien in ihrer Erziehungs‑, Beziehungs- und Alltagskompetenz. Sie geben durch ihre christliche und werteorientierte Grundhaltung und Dialogorientierung dem Weltauftrag von Kirche einen konkreten Ausdruck. Die Bandbreite der individuellen Lebenssituationen und der zu fördernden Kompetenzen orientiert sich an den Bedürfnissen und der Lebenswelt der Familien. Die Familienbildungsstätten gehen mit ihren Angeboten dorthin, wo sich Mütter, Väter und Kinder aufhalten: in Kitas und Familienzentren, Schulen, Gemeindezentren, Betrieben usw.
familienbildung deutschland
Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft
für Einrichtungen der Familienbildung
In der Sürst 1
53111 Bonn
Tel. 0228 684 478 20
bag@familienbildung-deutschland.de
www.familienbildung-deutschland.de

Überraschungen und
Entdeckungen in der Familie
Der frühere Tübinger Religionspädagoge Albert Biesinger plädiert in seinem Buch für ein Leben mit Gott in der Familie. Durch die Vermittlung von Grundvertrauen und Angenommensein wird der Alltag im Familienleben positiv beeinflusst.
Die Theologin Andrea Langenbacher und der Benediktiner Anselm Grün machen den Lauf und die Feste des (Kirchen-)Jahres für Erwachsene und Kinder zugänglich. Das Buch unterstützt dabei, im Rhythmus der Jahreszeiten zu leben und religiöse Erziehung an Naturerleben sowie an der Feier der Feste des Jahreskreises festzumachen.
Religionssensibel durch den Familienalltag
Die Familie ist der Ort, an dem Kinder ihre ersten religiösen Erfahrungen machen. Ein Tischgebet, ein Segen zum Einschlafen, ein Kreuz an der Wand, vielleicht auch durch den mehr oder weniger regelmäßigen Gottesdienstbesuch.
Für eine Kultur der Menschlichkeit
Seit PISA 2000 scheint sich Bildung nur noch um Kompetenzen und Messbarkeit zu drehen. Dass Bildung weit mehr ist, wissen wir nicht erst seit Humboldts Idee von der zweckfreien Allgemeinbildung, sondern gerade in unserer Zeit multipler Krisen.
Briefe und Lieder zwischen Himmel und Erde
20 Frage- und Antwortbriefe wenden sich dem fundamentalen, zeit- und grenzüberschreitenden Suchen nach gelingendem Leben zu. Es wird gefragt nach dem Ich und dem Du, nach Anfang und Ende, nach Musik und nach Wissen, nach Liebe und dem Bösen, und hinter allem nach Gott.
Was Jugendliche über ein nachhaltiges Leben wissen sollten und wie sie es umsetzen können
Unter Nachhaltigkeit versteht man ein Handlungsprinzip, bei dem die Befriedigung unserer Bedürfnisse und unsere Inanspruchnahme der globalen Ressourcen möglichst nicht zu Lasten künftiger Generationen geht. Nachhaltigkeit ist dabei sowohl unter ökologischen als auch unter wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten zu sehen.
Familie, Finanzen, Fitness – damit Privates auch privat bleibt
Obwohl der Datenschutz in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert hat, ist jeder einzelne von uns „gläsern“ wie noch nie. Schuld daran ist die Digitalisierung, die unser Leben bis in die intimsten Bereiche einsehbar macht. Für große Konzerne ebenso wie für Cyberkriminelle, für Banken wie für Arbeitgeber.
Warum die Sucht nach Aufmerksamkeit Familien unter Druck setzt und wie wir uns davon befreien können
Hochzeit, Schwangerschaft, Kreißsaal, 1. Kita-Tag, 1. Schultag – heutzutage findet über Social Media eine Art Überbietungswettbewerb zum eigenen Familienleben statt.
Als Familie kompetent und sicher in die digitale Welt
Der frühere Tübinger Religionspädagoge Albert Biesinger plädiert in seinem Buch für ein Leben mit Gott in der Familie. Durch die Vermittlung von Grundvertrauen und Angenommensein wird der Alltag im Familienleben positiv beeinflusst.
Wie Kinder spielerisch einen guten Umgang mit Geld lernen
Die beiden Autorinnen haben, wie sie selbst schreiben, es sich zur Aufgabe gemacht, finanzielle Bildung an Mann und Frau zu bringen. Das von ihnen gegründete Female Finance Forum bietet besonders Frauen die Möglichkeit, mit Wissen über Geld und Finanzen mit Männern gleichzuziehen, wird auch als sehr erfolgreicher Blog geführt und widmet sich in diesem Buch verstärkt auch dem Thema Finanzen und Kinder.
Für ein neues Miteinander – beim Essen und darüber hinaus
Auch junge Eltern verfallen in selbst erlebte Schemata, um dem heranwachsenden Kind Benehmen am Tisch beizubringen und es zum Probieren und Essen zu animieren. Sie wollen nur das Beste, Gesündeste für ihr Kind, kommentieren dessen Gebaren aber oft so, dass es sich fehlerhaft, nicht angenommen fühlt. Dies kann der hektischen Situation des Alltags oder einer besonderen Tischrunde mit Gästen entspringen. Niemand ist vollkommen, auch die Eltern nicht!
50 Tipps wie Sie einsteigen, mitmachen und helfen können
Nach einer längeren Einleitung über Klimaschutz, den aktuellen Klimawandel, Lebensstil, Treibhauseffekt und Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft informieren 50 Tipps mit den Schwerpunkten „Klimaschutz im eigenen Heim, Mobilität, Konsum und Lebensstil, Ernährung und Landwirtschaft sowie Arbeit und Freizeit“, wie wir ohne große Anstrengungen im Klimaschutz aktiv werden können.
Wer steckt eigentlich dahinter – und warum? Ein Blick hinter die Kulissen von sozialen Medien für Jugendliche ab 12
Soziale Netzwerke prägen mit den Apps und Plattformen das Leben eines jeden Einzelnen. Nach einem Blick auf die Entwicklung der verschiedenen Medien informiert die Autorin über die Geschäftsmodelle und Strategien der Konzerne mit der Möglichkeit, Wahlen zu beeinflussen, und über die Arbeit der Influencer und Influencerinnen. Was die ständige Nutzung der Geräte mit der Psyche macht, wird ebenso erörtert wie die kriminellen Vorkommnisse Victim Blaming, Cybermobbing, Hass im Netz, Cybergrooming und die möglichen Abwehrmethoden.
… weil das echte Leben auch echte Lösungen braucht!
In der Reihe „artgerecht“ sind im Kösel Verlag bereits einige Erziehungsratgeber erschienen (zul. „artgerecht – das andere Kleinkinderbuch“, BP/mp 18/974). Der Begriff „artgerecht“ erinnert, wie die Autorin selbst eingesteht, an die Haltung von Hühnern; der Name spiegelt aber eigentlich den Anspruch, Kindern bestmögliche Voraussetzungen für ein gesundes und harmonisches Aufwachsen zu schaffen.
Warum unsere Kinder neue Väter brauchen
Wohl alle Väter möchten gute Väter für ihre Kinder sein – und gute Partner. Doch wie geht das in Zeiten, in denen Rollen hinterfragt und bestimmte männliche Verhaltensweisen („toxische Männlichkeit“) scharf kritisiert werden? Wie vermitteln Männer ihren Kindern eine Lebenseinstellung, die Gleichberechtigung und Gleichwürdigkeit schätzt und fördert?
Auf den Spuren unseres ökologischen und sozialen Fußabdrucks
Es ist ein aufrüttelndes Buch, das der Ökonom hier vorlegt. Es geht ganz konkret darum, dass die Menschen durch ihr Handeln als Konsumenten, Produzenten und Investoren sowohl die Natürliche als auch die soziale Umwelt zerstören und dadurch Menschen töten. So lenkt der Autor die Aufmerksamkeit weg von der Natur hin auf den Menschen.
Warum Geschlechtergerechtigkeit in Erziehung und Famile uns alle freier macht
Von wirklicher Geschlechtergerechtigkeit ist unsere Gesellschaft noch weit entfernt. Die Manifestation in eine einschränkende geschlechtergetrennte Welt beginnt oft vor der Geburt: Schon dem Ungeborenen werden geschlechtsspezifische Attribute zugeordnet. Und dann ist da noch die Frage, was dieses Geschlecht überhaupt zuordnet, denn z.B. ein Penis heißt noch nicht, dass die Person sich männlich fühlt. Die geschlechtergetrennte, ungleiche Welt beginnt in der Familie.