Sedmark, Clemens

hoffentlich.

Gespräche in der Krise

Vielfältige Überlegungen zur Coronapandemie und ihren möglichen Folgen. (Ph 5)

Clemens Sedmark; Innsbruck: Tyrolia-Verlag, 2020; 159 Seiten; 110 mm x 16 mm x 180 mm; fest gebunden; 14,95 Euro

ISBN 978-3-7022-3885-8

Die gegenwärtige Krise verschärft Ungleichheiten, macht uns unsicher und erschüttert das Vertrauen in die Welt und in die Gesellschaft. Dem versucht der Autor in sechzehn fiktiven Gesprächen u.a. mit einer Gesellschaftswissenschafterin, Katastrophenforscherin, Theologin, mit einem Seelsorger, Historiker, Raumpfleger und zehn weiteren Personen entgegenzuwirken. Er artikuliert die Auswirkungen der Krise und die emotionalen Befindlichkeiten der Menschen, stellt Zusammenhänge mit der Pest und anderen Katastrophen her und entdeckt in den unterschiedlichen Sichtweisen immer wieder positive, aufmunternde Ansätze. Da es kein „Weiter so“ mehr geben kann und das Leben neu gedacht werden muss, sieht er im notwendigen Neuanfang gangbare Wege der Genügsamkeit, des Miteinanders und des Zusammenhalts. Dass dies möglich sein kann, ist Hoffnung und Trost zugleich. Eine sehr empfehlenswerte Gedankensammlung.

Helmut Eggl